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Seitenzahnversorgung im Oberkiefer

Zwei historische Einzelzahnfälle aus Höller 2009 beschreiben unterschiedliche Ausgangslagen in Region 16.

Fall 3: Indirekte Sinusaugmentation

Ein 53-jähriger Patient wurde sechs Monate nach Extraktion von Zahn 16 versorgt. Der Artikel beschreibt begrenztes vertikales Knochenangebot und eine individuell gewählte indirekte Sinusaugmentation.

  1. Indirekte Sinusaugmentation und Insertion eines BONITex-Implantats (6 × 8 mm).
  2. Offene Einheilung mit Gingivaformer.
  3. Nach sechs Wochen beschreibt der Autor gesunde Verhältnisse und die definitive Versorgung.

Fall 4: Digital gefertigte provisorische Krone

Bei einem 32-jährigen Patienten erfolgte sechs Monate nach Extraktion von Zahn 16 die Insertion eines BONITex-Implantats (5 × 12 mm).

  1. Offene Einheilung und Verlaufskontrolle.
  2. Nach fünf Wochen provisorische CAD/CAM-Versorgung auf einem provisorischen Pfosten.
  3. Weitere Stabilitätskontrolle acht Wochen nach Eingliederung der provisorischen Krone.

Einordnung für Praxis und Labor

Die Fälle veranschaulichen die Abstimmung von Knochenangebot, Einheilphase und prothetischem Workflow.

Quelle

Höller N. Schnellere Osseointegration durch neue Implantatoberfläche. DENT IMPLANTOL 2009;13(2):100–109. Fall 3: S.105–106; Fall 4: S.106,108–109.

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